Entwicklung von Flächen und Standorten

||Entwicklung von Flächen und Standorten
Entwicklung von Flächen und Standorten2018-06-19T15:05:53+00:00

Mit unserem komplexen Flächenmanagement sorgen wir dafür, dass aus ehemals industriell oder militärisch genutzten Arealen attraktive Standorte werden. Bei Bedarf treiben wir im Auftrag des Freistaates die Entwicklung von neuen Industrie- und Gewerbegebieten voran, beispielsweise um industrielle Großansiedlungen zu ermöglichen.

www.standortmanagement-thueringen.de

Ausgewählte Projekte

Erfurter Kreuz

Die Erfolgsgeschichte des Industriestandortes Erfurter Kreuz in Arnstadt/Amt Wachsenburg beginnt im Jahr 2005 mit der Ansiedlung von N3 Enginge Overhaul Services, einem Joint Venture von Lufthansa Technik und Rolls-Royce zur Wartung und Überholung von Flugzeugtriebwerken. Heute zählt das Industriegebiet insgesamt weit über 100 Unternehmen, damit zählt es zu den größten des Freistaates.

Eisenach Kindel

Was macht man mit einem 2.400 Hektar großen Truppenübungsplatz, der nach Abzug der russischen Streitkräfte nicht mehr gebraucht wird? Das war die große Frage, die sich im Jahr 1994 stellte, als wir das ehemalige Militärgebiet Eisenach Kindel im Auftrag des Landes Thüringen einer sinnvollen Nachnutzung zuführen sollten. Etwa 75 Prozent der Fläche wurde daraufhin von Munition bereinigt und an den Nationalpark Hainich angegliedert. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage und der infrastrukturellen Gegebenheiten eigneten sich insbesondere der ehemalige Militärflugplatz am Kindel sowie der Bereich der früheren Garnison für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. In den vergangen Jahrzehnten haben wir das Areal daher zu einem attraktiven Industriestandort mit angrenzenden Verkehrslandeplatz entwickelt, an dem heute rund 20 Unternehmen angesiedelt sind.

Streichan-Kaserne Weimar

Was für eine klangvolle Verwandlung: Die letzten Soldaten zogen 1993 aus dem im Jahr 1859 als großherzogliche Kaserne erbauten Gebäude aus. Nach der militärischen Nutzung – zuletzt durch Truppen der sowjetischen Armee – stand das Gebäude auf der Höhe am Ostufer der Ilm in Weimar bis 2000 leer, bevor es ab 2001 zum „Hochschulzentrum am Horn“ der Musikhochschule Franz Liszt Weimar umgebaut wurde. Seitdem erklingen hier die Instrumente von Bläsern, Schlagzeugern und Jazzmusikern, auch angehende Dirigenten, Musikwissenschaftler und Kulturmanager studieren hier.

Rudolstadt Schaala

Einst war es eine Parkanlage, von 1935 bis Anfang der 90er Jahre wurde das Gebiet in Rudolstadt Schaala militärisch genutzt, zuletzt befand sich hier ein Kasernenareal für russische Streitkräfte. Nach dem Abzug galt es, das rund 25 Hektar große Gebiet den Bürgern von Rudolstadt wieder zugänglich zu machen und in ein attraktives Wohn- und Gewerbegebiet zu verwandeln. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Industriepark Tridelta Hermsdorf

Mit dem Ziel, einen modernen Industrie- und Gewerbestandort zu entwickeln, erhielten wir im Jahr 1992 den Auftrag, das Areal der ehemaligen Keramischen Werke Hermsdorf zu kaufen und anschließend zu revitalisieren. Der knapp 53 Hektar große Altstandort wurde daraufhin bis 2000 neu erschlossen und modernisiert. Heute haben sich knapp 90 Unternehmen am Standort in unmittelbarer Nähe zu Autobahn A4 und A9 angesiedelt, darunter das Fraunhofer Institut für keramische Technologien und Systeme (IKTS), die TRIDELTA GmbH, die LPC Laser- und Cut Processing GmbH, die Mikro-Hybrid Elektronik GmbH und die Porzellanfabrik Hermsdorf GmbH.

Rudolstadt Schwarza

Das Industriegebiet Rudolstadt-Schwarza ist heute ein moderner Industriestandort mit hervorragend ausgebauter technischer Infrastruktur. Rund 45 Unternehmen mit zusammen ca. 1.100 Mitarbeitern sind heute hier ansässig, unter anderem die BASF Performance Polymers, die Papierfabrik Adolf Jass, die Sächsische und Thüringer Filamente. Mit dem Thüringer Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK) hat sich der Industriepark zu einem Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe, Funktionspolymere und Fasern entwickelt. Der Wandel vom Chemiealtstandort zu umweltfreundlichen Industrie- und Gewerbepark begann am 1. Juli 1994. An diesem Tag übernahmen wir im Auftrag des Freistaates Thüringen Industrieflächen von mehr als 108 Hektar. Im Rahmen der integrierten Standortentwicklung wurden seitdem Altlasten beseitigt, eine moderne Ver- und Entsorgungsinfrastruktur geschaffen, die Verkehrsinfrastruktur erneuert und ausgebaut, erhaltenswerte Gebäude saniert und modernisiert, wichtige Akteure zur Standortentwicklung zusammengeführt, neue Investoren akquiriert und eine stärkere Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft initiiert.